Freitag 10. September 2010
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Inhalt:

Bildungspolitik



SCHLUSS MIT BILDUNGSRAUB!


Während Bildungsministerin Gehrer von der „neuen Schule“ fantasiert, bekommen die meisten Schülerinnen und Schüler nur immer neue Belastungen und Verschlechterungen zu Gesicht. Fast könnte man glauben, wir Jugendliche sollen für blöd verkauft werden. Schauen wir uns die Situation also genauer an.

10 Jahre Unfähigkeit

Mehr als 10 Jahre ist jetzt schon ein und dieselbe Ministerin im Amt. Länger als etwa die Pflichtschulzeit dauert. Das heißt, dass sie im Bildungsbereich für sämtliche Missstände der letzten Jahre mitverantwortlich ist.

Bildungsabbau ohne Ende

Und Missstände gibt es wirklich zur Genüge. Aus Platzgründen hier also nur die Hitliste der
Grausamkeiten:

  • Überfüllte Schulklassen durch höhere KlassenschülerInnenzahlen Stundenkürzungen bei unverändertem Lehrinhalt
  • Streichung von Freistunden und Wahlfächern
  • Einführung der Verhaltensvereinbarungen
  • Bildungsanteil am Gesamtbudget nimmt ab
  • Einführung von Studiengebühren
  • Zugangsbeschränkungen zerstören den freien Hochschulzugang
  • Einführung von „Bildungsstandards“ - Schulen sollen gegeneinander konkurrieren
  • Absturz in der PISA-Studie – damit ist ihr Versagen quasi amtlich

All diese Maßnahmen laufen im Endeffekt auf eine Entsolidarisierung und die Einführung einer Zwei-Klassen-Bildung hinaus. Das passt natürlich gut ins Konzept einer Regierung des Sozial- und Bildungsabbaus. Einige wenige sollen es sich richten können, während den anderen das Recht auf Bildung und Ausbildung verwehrt wird.

Time to say goodbye?

Das ist auch der Grund wieso solche katastrophalen Maßnahmen nicht zum Rücktritt der zuständigen Ministerin führen. Schließlich wird gerade mit diesen Maßnahmen der Grundstein für den Erfolg konservativer Politik von morgen gelegt. Kein Wunder also dass das dem Kanzler gefällt. Wer so regiert wie er, der kann nur froh sein, wenn die Menschen dumm gehalten werden, wenn sie nicht lernen kritisch zu hinterfragen und für ihre Rechte und Interessen einzutreten und dafür zu kämpfen.

Genug ist genug. Die Verantwortung Bildung darf nicht mehr länger jenen überlassen uns nicht gönnen. Holen wir uns unsere Zukunft!

Wir fordern:

  • Mehr Geld für die Bildung
  • Schluss mit sozialer Selektion – für Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen
  • Abschaffung der Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
  • Mehr Mitbestimmung für SchülerInnen und Studierende
  • Ausbildungsplätze für alle!


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